Uwe Boeden

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Uwe Boeden

15.05.2010 @ 22:05 Uhr

Der Militärische Nahkampf

Der militärische Nahkampfunterricht soll sowohl waffenlos, als auch mit jedweder für Soldaten relevanten Waffenart erteilt werden. Der polizeiliche Nahkampf hingegen ist zumeist beschränkt auf waffenloses Hebeln, Werfen, Fixieren und Fesseln des Gegners, Stockkampf sowie Schießen mit Pistole und Gewehr. Zudem lernen Soldaten und Polizisten ihrer Berufsgruppe entsprechende Kampftaktiken. Der zivile Nahkampf kann je nach Anforderung gestaltet werden, d. h. beispielsweise mit oder ohne Waffen.

Während im militärischen Bereich das möglichst effiziente Unschädlichmachen des Feindes unterrichtet wird, steht im polizeilichen Nahkampfbereich das Überleben des Gegners im Vordergrund. Im seriösen zivilen Nahkampfunterricht gehört das Ausbilden von defensiver Muskulatur zu den primären Zielen im körperlichen Bereich, wie es beispielsweise im Muay Thai üblich ist. Beispielsweise sollte ein Tritt in den seitlichen Oberkörper weder zu Schmerzen noch zu einer Verletzung führen. Hierauf baut eine der ersten Kampfstufen im zivilen Nahkampfbereich auf. Die Kampfstufen des zivilen Nahkampfes können, der Reihenfolge nach, folgende sein: Deeskalation durch Diskussion oder devote, dominante bzw. stolze Gesten/Verhaltensweisen/Anweisungen, Gegner auf Distanz halten/ggf. Gegner von zu beschützender Person fernhalten/abschirmen, Hebeln/Werfen/Fixieren am Boden, Schlagen/Treten/Werfen, um eine kurzzeitige Kampfunfähigkeit beim Gegner zu erreichen, usw.

Jeder Nahkampfunterricht gleich welcher Unterform weist als letztes Mittel das gänzliche Besiegen des Gegners auf. Diese Techniken dürfen aber – besonders im zivilen Bereich – nur dann unterrichtet werden, wenn sich der Lehrer des einwandfreien Charakters seiner Schülerin/seines Schülers sicher ist. Seriöser Nahkampfunterricht sollte somit stets auch psychischen sowie ethischen Unterricht beinhalten.

Zielsetzung des psychischen Nahkampfunterrichts muss hierbei stets sein, die Schülerin/den Schüler von jedweder Panik in Kampfsituationen zu befreien. Das heißt, dass eine Nahkämpferin/ein Nahkämpfer auch in einer Situation, in welcher der eigene Tod droht, nicht die Nerven verlieren darf und somit in einer echten Kampfsituation nicht vorschnell zu einer endgültigen Kampftechnik greift.

Zielsetzung des ethischen Nahkampfunterrichts muss das Herstellen einer bedingslosen Menschenrechtstreue sein, um Menschenrechtsverstöße, auch im Auftrag der Politik, im Keim zu ersticken.

Uwe Boeden

03.05.2010 @ 17:05 Uhr

Schon am Montag wieder müde?

Endlich Wochenende! Zeit für Ruhe und Entspannung. Die meisten von uns beginnen schon am Mittwoch oder Donnerstag, sich auf ein verdientes und wohltuendes Wochenende zu freuen. Doch leider stellen wir auch gerade deshalb oftmals sehr hohe Erwartungen an diese zwei Tage. Wir können nicht erwarten, dass wir am Montag wieder genauso frisch und erholt sind wie nach einem dreiwöchigen Urlaub am Mittelmeer. Dennoch können wir durchaus einiges tun, um aus Samstag und Sonntag ein erholsames, entspannendes Wohlfühl-Wochenende zu machen und unsere Batterien für die nächsten fünf Tage wieder aufzuladen. Wichtigste Voraussetzungen hierfür sind, dass Sie Ihre Erwartungen nicht zu hoch schrauben und bereits unter der Woche ein paar Kleinigkeiten beachten. Sie sollten Ihr Wellness-Wochenende regelrecht planen!

Ein Grund, warum wir nach dem Wochenende oft nicht ganz so erholt sind wie wir uns das vorgestellt hatten, liegt darin, dass wir uns zu viel vornehmen. Wir wollen während dieser zwei Tage oft alles nachholen, wozu wir im Wochenalltag nicht kamen: Sport, Partys, Ausgehen, Lesen, Putzen, in Ruhe einkaufen usw. Dadurch laufen wir aber große Gefahr, uns auch noch am Wochenende in puren Stress zu begeben. Hier ein paar Tipps, wie Sie Ihre Wochenenden schon in den Tagen dazwischen richtig planen können:

* Heben Sie sich Ihre Einkäufe nicht für den Samstag auf. Am Wochenende ähneln die meisten Supermärkte eher Bienenstöcken oder Ameisenhaufen - alles läuft kreuz und quer und jeder wirkt gestresst und unleidig. Nutzen Sie stattdessen die längeren Öffnungszeiten oder eine lange Mittagspause, um bereits das Wichtigste einzukaufen. So bleibt Ihnen am Samstag nur noch das frische Obst und Gemüse, das Sie dann auch sehr gut auf dem Markt kaufen können. Dort ist es besonders frisch. Falls Sie sich am Wochenende mal wieder ein spezielleres Gericht gönnen wollen, planen Sie auch dies frühzeitig ein, damit Sie die entsprechenden Zutaten nicht in letzter Minute besorgen müssen.

* Warten Sie nicht auf das Wochenende, um dann eine groß angelegte Putzaktion zu starten. Staubsaugen können Sie auch unter der Woche. Teilen Sie sich das Putzen in mehrere Teiletappen innerhalb der Woche ein. Bügeln können Sie beispielsweise auch mit einem Fernsehabend verbinden. Falls Ihnen die Hausarbeit zu viel ist und Ihre Finanzen es erlauben , sollten Sie sich überlegen, ob Sie nicht einmal in der Woche eine Haushaltshilfe engagieren. Das wird Ihnen eine große Entlastung bringen und Sie können sich am Wochenende voll und ganz auf sich konzentrieren.

* Planen Sie dreimal pro Woche sportliche Betätigung ein - möglichst jeweils 20 - 30 Minuten. Das ist effizienter und gesünder, als sich das große Sportprogramm nur für das Wochenende vorzunehmen. Wer sich nur einmal wöchentlich sportlich betätigt, hat leider kaum etwas davon - außer einem unangenehmen Muskelkater. Regelmäßiger Sport steigert hingegen die Kondition und fördert das allgemeine Wohlbefinden von Körper und Geist. Fahren Sie z.B. Rad oder laufen Sie. Strengen Sie sich dabei jeweils nur so sehr an, dass Sie nebenbei noch in der Lage sind, eine Unterhaltung zu führen. Das ist die optimale Belastung für den gesamten Organismus.

* Verplanen Sie nicht Ihr gesamtes Wochenende im Voraus, sondern lassen Sie sich Platz für Spontaneität. Sicher ist es ratsam, sich vorher eine Liste machen, auf die Sie alles aufschreiben, was Sie gerne unternehmen möchten - sei es außer Haus oder eingeigelt in den eigenen vier Wänden. Haben Sie zu viel auf Ihrer Liste stehen, können Sie sich Ihre Wünsche ja auf mehrere Wellness-Wochenenden verteilen.

* Möchten Sie gern am Wochenende einmal ein bisschen Zeit ohne Partner oder Familie genießen, teilen Sie das Ihren Lieben rechtzeitig mit. So wird niemand enttäuscht sein, wenn sie mal ein paar Stunden auf Sie verzichten müssen. Machen Sie Ihrem Partner doch den Vorschlag, etwas mit einem Freund oder Kollegen zu unternehmen. Haben Sie Kinder, könnte er mit ihnen einen Nachmittag im Zoo verbringen. Wenn Sie Ihren Partner gern in Ihr Wohlfühl-Programm integrieren möchten, weihen Sie ihn frühzeitig ein. Wenn er von der Aussicht auf ein entspannendes, ruhiges Wohlfühl-Wochenende genauso angetan ist, macht es Ihnen beiden sicherlich Spaß, es auch gemeinsam zu planen.

* Gehören Sie zu den sehr engagierten Menschen, die am Wochenende meist einige Verpflichtungen haben wie die ehrenamtliche Tätigkeit in einem Verein, die Englisch-Nachhilfe bei der Nichte oder das Gassi-Gehen mit dem lieben Nachbarhund? Dann sollten Sie sich bereits zu Wochenbeginn überlegen, welche Termine Sie verschieben oder ausnahmsweise sogar absagen können, so dass Sie keine oder nur noch das absolute Mindestmaß an Verpflichtungen zu erledigen haben. Nur so kann sich Entspannung und Ruhe entfalten.

Uwe Boeden

10.04.2010 @ 09:04 Uhr

Nordic Walking, Pulsmesser und Herzfrequenzformel

Es gibt einen besseren Indikator als Schweiß und einen roten Kopf, um die Wirkung von Nordic Walking auf den Körper festzustellen: die Herzfrequenz.

Je nach Pulsbereich reagiert der Körper unterschiedlich. Für die meisten Menschen gilt: Zwei Mal die Woche eine Stunde Nordic Walking bei 120 bis 140 Schlägen steigert die Fitness.

Wer es genau wissen willen, bedient sich der Formel der Maximalen Herzfrequenz (MHF). Das Ergebnis entspricht der höchst möglichen Herzschlagzahl pro Minute, die je nach Alter zu erreichen ist.

Hintergrund
Die Maximale Herzfrequenz MHF

Frauen: 226 minus Lebensalter = altersangepasste MHF
Männer: 220 minus Lebensalter = altersangepasste MHF

Ausgehend von diesem Wert lässt sich nun ein Trainingsbereich festlegen.

50 bis 60 Prozent des MHF: fördert die Gesundheit
60 bis 70 Prozent des MHF: verbrennt Fett
70 bis 85 Prozent des MHF: steigert die Fitness

Also, ran an sen Winterspeck

Uwe Boeden

01.04.2010 @ 23:04 Uhr

Die Pflege des Qi

Nach überlieferter altchinesischer Vorstellung erhält der Mensch sein Qi aus drei Quellen: bei der Geburt von der Mutter und später durch die Atmung sowie über die Nahrung. Qi durchströmt den Körper in Leitbahnen, den Meridianen, es nährt und schützt die Organe. Krankheit entsteht, wenn der Fluss des Qi gestört ist. Dann leiden bestimmte Organsysteme entweder unter einem Qi-Stau oder einer Qi-Leere.


Gezielte Stimulation – beispielsweise durch Akupunkturnadeln – soll den Energiefluss wieder ins Gleichgewicht bringen. Somit steht der Begriff des Qi zwar im Zentrum der traditionellen fernöstlichen Medizin, doch was genau er bedeutet, bleibt verschwommen. Eine einheitliche Definition gibt es bisher nicht.

Uwe Boeden

26.03.2010 @ 15:03 Uhr

Gewichtsreduktion

Frauen nehmen nicht nur Ernährungsberatungs- sondern auch Gewichtsreduktionsprogramme häufiger in Anspruch. Befragt man die österreichische Bevölkerung, geben mehr als ein Viertel der Frauen an, sich täglich zu wiegen. Von den Männern tun das nur zehn Prozent. Frauen bevorzugen Diäten zur Gewichtskontrolle, Männer eher körperliche Aktivitäten. Studien belegen, dass etwa doppelt so viele Frauen wie Männer regelmäßig bzw. fast immer Diät halten. Viele Männer haben noch nie in ihrem Leben eine Diät gemacht oder höchstens wenige Male. Trotzdem überwiegt bei den Übergewichtigen in den Industrieländern die Zahl der Männer bei weitem nicht so, wie man es vielleicht erwarten könnte.

Entscheiden sich Männer, bei einem Gewichtsreduktionsprogramm mitzumachen, scheinen sie öfter größeren Erfolg damit zu haben als Frauen. Dieser scheinbar paradoxe Zustand lässt sich einfach erklären: Diäterfahrene Menschen, also Frauen, haben es schwerer, erfolgreich ihr Gewicht zu reduzieren, da oftmaliges oder gar ständiges Diäthalten zu einem erniedrigten Grundumsatz, einem geringeren Energiebedarf, führen. Außerdem besitzen Frauen natürlicherweise einen höheren Fettanteil.

Als Haupthindernis fürs Abnehmen nennen Männer gerne fehlendes Wissen, Frauen leiden eher unter einem Motivationsmangel und haben oft strengere Vorstellungen in Bezug auf das Wunschgewicht.

Unabhängig vom Geschlecht kann Übergewicht zu einer Reihe von Folgeerkrankungen führen: Zuckerkrankheit, koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, Arteriosklerose, Gallensteine, Gicht, Gelenksabnützungen u. v. a. m. Auch einige Krebsarten können durch Übergewicht gefördert werden. Ein hoher Anteil an viszeralem Fett, dem „Bauchfett", wie er vor allem bei Männern vorkommt, zieht ein deutlich erhöhtes Risiko für Herz-, Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen, z. B. Diabetes, nach sich.

Von einer Gewichtsabnahme bzw. der Einhaltung des Normalgewichts profitieren Männer und Frauen. Eine Gewichtsreduktion senkt z. B. Blutfette und Blutdruck, verringert Rücken- und Gelenksbeschwerden. Das bei beleibten Männern häufig erniedrigte und bei dicken Frauen erhöhte Testosteron kann sich wieder normalisieren. Auch Depressionen, Stress und Ängste bessern sich. Männer bauen schneller das gefährliche viszerale Fett ab. Bei Frauen kann eine Gewichtsreduktion die Funktion der Eierstöcke verbessern.