PINNWAND

Sabine Kunz

25.04.2022 @ 10:04 Uhr

was ist xco? warum trainieren wir xco? wie effektiv ist das training?

Beim XCO® WALKING wird ein Zusatzgerät, der XCO-TRAINER®, aktiv in jeder Hand beim natürlichen Armschwung mitgeführt und damit ein REACTIVE IMPACT erzeugt. Dieser stellt einen spezifischen reaktiven Trainingsreiz dar, der das Training
nachgewiesenermaßen effizienter macht als Walking ohne XCO-TRAINER®.
XCO® WALKING wird durch ein speziell abgestimmtes Oberkörperprogramm (XCO® GYMS / Übungen) erweitert.

Jeder gesunde Mensch kann XCO® WALKING betreiben; als Einstiegssportart für Untrainierte oder Übergewichtige, sowie als neue Sportart für ältere Personen, aber auch besonders für leistungsorientierte Fitnesstreibende. Sie alle schätzen es,
sich unabhängig von Örtlichkeiten und Wetterbedingungen in der freien Natur gesund bewegen zu können.

Durch die schonende mechanische Belastung der Muskeln, sämtlicher Bindegewebsformen, der Kapsel- und Bandapparate der Gelenke, der Disken und Menisken und auch der knöchernen Strukturen kann mit spezifischem Training eine
deutlich höhere Belastbarkeit erreicht werden.

XCO® WALKING ist eine zeitgemäße Fitness Sportart. Sie ist in der Anwendung sanft und trotzdem sehr effektiv mit gesundheitswirksamer Wirkung auf den gesamten Körper. XCO® WALKING trainiert Füße, Unterschenkel, Oberschenkel,
Gesäß, Bauch und Rückenmuskulatur sowie das Herz-Kreislauf- und Gleichgewichtssystem.

Gesundheitsaspekte
Durch den verstärkten Arm- und Oberkörpereinsatz wird die gesamte Rumpfmuskulatur in Anspruch genommen, was sich stabilisierend auf die Wirbelsäule auswirkt. Eine Entlastung wichtiger Gelenkstrukturen des gesamten Körpers entsteht.
Das Skelettsystem selbst bekommt durch XCO® WALKING & RUNNING eine allgemein erhöhte Dichte, da das Gleichgewicht zwischen Knochenaufbau und -abbau wesentlich länger erhalten bleibt als bei mangelnder bzw. keiner Bewegung.
Die ausgewogene Zug- und Druck-belastung wirkt sich positiv auf den Knochen aus.

XCO® WALKING auf einen Blick:

Deutlich größere Effizienz als „nur“ Walken:

• Kräftigung der Tiefen- und Oberflächenmuskulatur
• Gelenkkräftigung: „reaktive“ Körperreaktion (Sensomotorischer Reiz) auf Propriorezeption
• Sehnen, Bänder, Knochen, Knorpel regenerieren schneller
• Sehr hoher Energieverbrauch wegen der großen Muskelbeteiligung
• Verbessertes Rhythmusgefühl
• Der aktive Einsatz der Oberkörpermuskulatur steigert die Sauerstoffversorgung des gesamten Organismus
• Training aller fünf motorischen Hauptbeanspruchungsformen: Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Koordination und
Schnelligkeit
• Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich werden gelöst
• Abbau von Stresshormonen
• Ökonomisiert die Herzarbeit
• Stärkung des Immunsystems
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Samuel Modrow

INSIDER

13.04.2022 @ 11:04 Uhr

vorteile eines krafttrainings an geführten maschinen


  • Einfach und schnell zu erlernende Bewegungsausführung.

  • Geringe Übungsvarianz, dadurch weniger Fehlerbilder.

  • Leichter Trainingseinstieg für Beginner.

  • Reduzierte Verletzungsgefahr durch vorgegebene Bewegungsausführung.

  • Möglichkeit der Bewegungslimitierung.

  • Gute Standardisierung der Kraftdiagnostik durch geführte Bewegungen.

  • Besseres isoliertes Training durch selektierte Bewegungsfunktion.

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Samuel Modrow

INSIDER

11.04.2022 @ 00:04 Uhr

nachteile eines krafttraining mit freien gewichten:


  • Koordinativ anspruchsvollere Bewegung; Gefahr der motorischen Überforderung bei Trainingsanfänger.

  • Schwerer erlernbar; Gefahr der Resignation bei Trainingsanfänger.

  • Höhere Übungsvarianz; mehr Fehlerbilder möglich.

  • Größere Verletzungsgefahr im Falle einer unkontrollierten Übungsausführung.

  • Keine Begrenzung der Bewegungsamplitude möglich.

  • Viel Eigenstabilisation gefordert; Gefahr der anfänglichen Überforderung von Trainingsanfänger.

  • Kaum Beeinflussung der äußeren Drehmomente möglich, da Wirkungsrichtung der Last stets senkrecht nach unten.


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Samuel Modrow

INSIDER

10.04.2022 @ 23:04 Uhr

vorteile eines krafttraining mit freien gewichten:


  • Eigenstabilisation gefordert, dadurch Autostabilisationstraining.

  • Einsatz von mehr synergistisch wirkenden Muskelgruppen bei vergleichbaren Übungen.

  • Mehrdimensionale Bewegungsmuster bei entsprechender Übungsauswahl.

  • Bessere Schulung der intermuskulären Koordination.

  • Weitaus höherer Transfer auf Alltag-, Berufs- und sportartspezifische Bewegungsmuster.

  • In der Regel physiologische Gelenkmechanik.

  • In der Regel feine Gewichtsabstufung möglich.

  • Physiologische Kraftverlaufskurven.


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Sabine Kunz

18.03.2022 @ 20:03 Uhr

was ist das ziel des funktionellen trainings?

Um Deinen Körper für den Alltag sowie für sportliche Belastungen fit zu machen, zielt das Funktionelle Training auf eine ganzheitliche Entwicklung ab. Es dient also nicht nur der Leistungssteigerung, sondern trainiert den Körper durch gezielte Übungen, um folgende Fähigkeiten zu verbessern:

• Kraft,
• Schnellkraft,
• Gleichgewicht,
• Stabilität,
• Flexibilität und
• Ausdauer

Konkrete Ziele des funktionellen Trainings können sein:

• Ganzheitliche Leistungssteigerung
• Erhalt, Wiedererwerb oder Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit
• Steigerung der Rumpfstabilität / Core-Training
• Verbesserung der Flexibilität, der Gleichgewichts- und Koordinations-Fähigkeit
• Generelle Stabilisation oder Stabilisierung spezieller Körperregionen, z. B. von
Gelenken
• Ökonomisierung von Bewegungen
• Verletzungsprävention

Vorteile des funktionellen Trainings:

Keine andere Trainings-Methode hat vergleichbar gute Transfereffekte in den Alltag oder die anderweitig ausgeübten Sportarten.
Funktionelles Training ist extrem effizient. Während Du zum Beispiel bei den Bizeps-Curls an der Maschine den gesamten restlichen Körper vernachlässigst, werden beim funktionellen Training immer gleichzeitig sehr viele unterschiedliche Muskel-Regionen angesprochen und trainiert. Und weil das Funktionelle Training so effizient ist, eignet es sich auch wunderbar für Menschen, die ihr Gewicht reduzieren und Fett abbauen wollen.

Der Frühling kommt – wir starten in die neuen Outdoor Kurse --> ALLE meine Trainingseinheiten sind funktionell aufgebaut.
Infos zu den Terminen findest Du auf meiner Homepage
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Sabine Kunz

05.03.2022 @ 13:03 Uhr

tiefenmuskulatur - was ist das eigentlich?

Wir starten ab April mit dem Flexibar Kurs Outdoor.
Was weißt Du über Muskeln/Gelenke und Faszien? Und was ist überhaupt die Tiefenmuskulatur?

Die tiefliegenden, kurzen Rückenstrecker haben die Aufgabe, die Wirbelsäule zu stützen und vor allem die
Wirbelgelenke besser für die Bandscheibe einzustellen. Ist die Spinalmuskulatur gekräftigt, haben auch
die Spinalnerven mehr Freiraum.


Spinalnerven ziehen aus dem Rückenmark kommend, welches in der Wirbelsäule liegt, zu ihren Endorganen und
Muskeln. Je stabiler die Tiefenmuskulatur ist, desto größer ist der Abstand zwischen zwei Wirbeln und desto
mehr Platz hat der Nerv. Nerven, die hier austreten, steuern die Funktion aller Organe und die Funktion aller
Muskeln. Ein taubes Gefühl in den Fingern, ein Tinnitus im Ohr, ein Stechen im Brustkorb,
Hinterhauptskopfschmerzen, Tennisellenbogen, Ischiasschmerzen und vieles mehr können hier ihre Ursache
haben.

PROBLEM: wir können diese Tiefenmuskulatur nicht bewusst bewegen. Du kannst gerne mal versuchen, „bewusst“ mit Deinen Gedanken den Muskel zwischen 2. Und 3. Brustwirbel anzusteuern… ? Klappt das? Nein, wir können uns gar nicht vorstellen, wie was wo. Hier agiert unsere 2. Gehirnhälfte: das vegetative Nervensystem. Das ist das „Unbewusste“. Es steuert Prozesse an, die wir nicht willentlich beeinflussen können – wie z.B. Magen, Darm, Herzschlag, Verdauung usw.

Also können wir auch die Tiefenmuskulatur nicht bewusst ansteuern. Es braucht ein Hilfsmittel.

Warum trainieren wir Flexibar?

• Mehr Distanz zwischen den Wirbelkörpern sorgt für mehr Platz für die Nerven, die hier austreten. Nervenkompressionen sind die häufigsten Auslöser für Schmerzen - ganz gleich ob im Bereich der Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule oder Lendenwirbelsäule. Auch deren Ausstrahlungsschmerzen, wie z. B. Schulter-Ellenbogen-Handschmerzen können hier ihren Ursprung haben.
• Eine verbesserte quere Bauchmuskulatur, die für eine wohlgeformte Taille verantwortlich ist.
• Eine ideale Ansteuerung des Beckenbodens, was die Haltung verbessert und Inkontinenz entgegenwirkt. Ideal auch zur Rückbildung nach einer Schwangerschaft.
• Ideale Nutzung des gesamten Bindegewebes in dreidimensionaler Ansteuerung. Dies strafft und stärkt in allen Schichten des Körpers.
• Steigerung des gesamten Stoffwechsels, dadurch Erhöhung der Fettverbrennung und Erhöhung des gesamten Grundumsatzes.
• Ausgleichen von muskulären Dysbalancen, was vielen Arthroseformen entgegenwirken kann und Rückenschmerzen vorbeugt.
• Steigerung der Konzentrationsfähigkeit

Infos dazu findest Du auch auf meinem Video auf meiner Homepage : www.sabinekunz.de

Ich freue mich über Eure Anmeldungen.


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Sabine Kunz

26.02.2022 @ 12:02 Uhr

warum trainieren wir flexibar?

Infos und Informationen findest Du u.a. in diesem Video:

https://www.youtube.com/watch?v=a7iuswp7ukc&t=433s

oder auf meiner Homepage:
www.sabinekunz.de

und ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

Bei Interesse gerne melden:
personaltrainer@unitybox.de
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Sabine Kunz

19.02.2022 @ 12:02 Uhr

was sind faszien ?

Was sind Faszien ?

Das Gerüst des menschlichen Körpers ist das Skelett. Für seine Beweglichkeit sorgen die Gelenke und das so genannte „myofasziale Netzwerk“ - die Faszien. Sie bilden ein feines Netz aus Bindegewebe, das wie eine zweite Haut durchgehend und ohne Unterbrechung den ganzen Körper umspannt.

Faszien formen und stützen den Körper und sind gleichzeitig eine Art „Sinnesorgan“: Sie sind von Nervenbahnen durchdrungen und besitzen Schmerz- und Bewegungssensoren. Alle Wahrnehmungen, die dort ankommen, können sich auf unser Immunsystem und sogar auf die Psyche auswirken. Das heißt: Ist der Zustand des Faszien-Gewebes gut, sind auch die körpereigenen Abwehrkräfte stark. Schon deswegen, weil das Bindegewebe nicht nur eine handfeste Barriere für Eindringlinge darstellt, sondern weil es auch so genannte „Fresszellen“ enthält. Das sind Zellen, die Viren, Bakterien und altes oder defektes Zellmaterial vernichten können.

Woraus bestehen Faszien?

Das Faszien-Netz umhüllt einzelne Muskelfasern und Muskelbündel, aber auch den ganzen Muskel insgesamt mit einer Schicht aus Gewebe. Sie macht viele Funktionen unseres Körpers wie Kraft, Stabilität, Beweglichkeit, Ausdauer und Koordination überhaupt erst möglich. Das Fasziengewebe besteht aus Elastin und Kollagen-Fasern. Diese Struktur verleiht den Muskeln ihre Festigkeit und Form und macht sie gleichzeitig so elastisch: Obwohl sie oft nur wenige Millimeter dick sind, sind sie extrem reißfest und halten locker eine Zugkraft von mehr als 60 Kilo aus.

Warum ist Faszientraining sinnvoll?

Liegen die beiden Faszien-Schichten zu dicht aufeinander, dann verkleben, verdicken und verklumpen sie und das schränkt ihre Funktion immer mehr ein.
Die häufigsten Ursachen für Verklebungen und Verhärtungen der Faszien sind
• mangelnde Bewegung,
• einseitige und verspannte Körperhaltungen, zum Beispiel durch Stress, Fehlhaltungen bei der Arbeit und Schonhaltungen aufgrund von Schmerzen sowie
• zu geringe Flüssigkeitszufuhr.

Die einzelnen Schichten verlieren dann zunehmend ihre Gleitfähigkeit. Das kann das Wohlbefinden auf verschiedene Weise beeinträchtigen, zum Beispiel durch Schmerzen. Mediziner gehen heute davon aus, dass Rückenschmerzen nur in 20 Prozent aller Fälle auf Schäden der Bandscheiben oder Wirbel zurückzuführen sind. In allen anderen Fällen sind andere Ursachen verantwortlich, zum Beispiel verklebte Faszien. Wenn das Fasziengewebe erst einmal verklebt ist und man nichts dagegen unternimmt, dann verstärkt sich die Einschränkung der Beweglichkeit immer weiter.

Was passiert beim Faszientraining?

Ziel des Trainings ist es, das Fasziengewebe so zu regenerieren, dass seine Schichten wieder sauber und reibungslos gleiten können. Damit soll erreicht werden, dass die Muskeln optimal funktionieren, die Kraft effizient übertragen wird und der Körper entspannt sowie frei von Schmerzen und Verspannungen ist.

Womit erreichen wir Elastizität in den Faszien?

Viele kennen die Faszienrolle: Durch die Massage können sich verklebte und verhärtete Stellen nach und nach lösen und dann wieder reibungsloser aneinander entlang gleiten. Aber noch effektiver ist ein Bewegungstraining, um die Faszien u.a. in ihren natürlichen Bewegungsmuster wieder zu „glätten“.

Die beiden effektivsten Möglichkeiten bieten hierzu der Flexibar und der XCO. Sie erlauben in die tiefen Schichten einzutauchen und gleichzeitig bieten wir dem ganzen System noch ein komplettes Training der Muskeln/Gelenke mit an. Wir haben in einer Stunde beides --> bei Fragen und Interesse gerne melden.

Infos bietet meine Homepage unter meinen Blogs wie z.B. Videos oder Neues/Gesundheit usw.
Viel Spaß beim Training



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Sabine Kunz

28.01.2022 @ 16:01 Uhr

schmerzfrei laufen – wie du knorpel im knie gezielt stÄrken kannst

SCHMERZFREI LAUFEN/WALKEN – WIE DU KNORPEL IM KNIE GEZIELT STÄRKEN KANNST

WENN IM BEWEGUNGSABLAUF DEUTLICHE ABWEICHUNGEN AUFTRETEN, IST DIE WAHRSCHEINLICHKEIT HOCH, DASS AUCH IRGENDWANN DIE PROBLEME KOMMEN. IN DIESEM STADIUM KÖNNEN EINE ODER MEHRERE DIESER MASSNAHMEN HELFEN

• Kräftigung der kompletten Oberschenkelmuskulatur mit allen Anteilen, damit das Kniegelenk eine gute Stabilität bekommt
• Analyse und gegebenenfalls Verbesserung der Lauf-/Walkingtechnik
• Anpassung der Laufschuhversorgung, damit der Schuh auch zum Lauf-/Walkingstil passt
• Training der hüftstabilisierenden und hüftstreckenden Muskulatur, u.a. des Rumpfes (Kräftigung wie auch Dehnung)
• Koordinationstraining auf diversen Therapiegeräten, um die tiefliegende Muskulatur im Bereich der Kniegelenke zu stärken
• Übergewicht vermeiden
• Langfristig auf belastende Sportarten wie Fußballspielen, Tennis, Squash oder Skifahren zu verzichten bzw. reduzieren, um einen Meniskusriss oder einen weiteren Meniskusschaden zu vermeiden

Die Kräftigung der gesamten Oberschenkelmuskulatur verleiht dem Kniegelenk Stabilität

SCHMERZFREI LAUFEN/WALKEN HAT AUCH MIT DER RICHTIGEN ERNÄHRUNG ZU TUN:
Zur Prävention gehört im Übrigen auch die Ernährung. Es gibt Nährstoffe, die dem Knorpelgewebe guttun.
Deshalb gesunde frische Küche für Energie in Muskeln, Bändern und Gelenken.

Laufen / Walken zu jeder Jahreszeit - das stärkt das Immunsystem und sorgt für positive Stimmung.

Sei der Freund Deines Körpers und Deines Alltags
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Sabine Kunz

15.01.2022 @ 09:01 Uhr

knieschmerzen beim laufen, walken und im alltag?

Knieschmerzen beim Laufen sind keine Seltenheit. Das kommt nicht von ungefähr. Denn das Kniegelenk ist nicht nur das größte Gelenk unseres Körpers, es ist leider auch sehr anfällig. Die Konstruktion des Gelenks, das die Verbindung von Unter- und Oberschenkel herstellt, bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Entstehung von Beschwerden.

Unsere Stoßdämpfer im Knie sind die Menisken, zwei halbmondförmige Knorpelscheiben in jedem Gelenk, die die Kräfte absorbieren und dafür sorgen, dass die Gelenkflächen nicht aufeinander reiben. Am Knie setzen auch Muskeln und Sehnen an, die wir benötigen, um das Kniegelenk bewegen zu können. Da es sich zum Teil um sehr kräftige Muskeln handelt, lässt das erahnen, dass das Knie besonders hohen Zug- und Druckbelastungen ausgesetzt ist, was bei einer Fehlbelastung zu Knieschmerzen führen kann.

Mit anderen Worten:

Nicht wer besonders viel läuft, ist häufiger von Verletzungen betroffen, sondern wem die Erfahrung fehlt und wer seinen Körper nicht ausreichend auf die Belastungen vorbereitet. Das gleiche gilt für den Alltag!!
Bei Einsteiger*innen benötigen vor allem die Sehnen und Bänder Monate, um sich den Belastungen des Laufens anzupassen. Das gilt auch langfristig. Wer seine Muskeln für eine „saubere Gelenkstellung“ nicht trainiert bzw. belastet, wird über kurz oder lang Knieprobleme bekommen.

Die meisten Läufer kümmern sich oftmals nur um die Behandlung der Symptome – das kann zwar Linderung bringen, hilft aber meist nicht, die Probleme dauerhaft wieder loszuwerden.

Was muss ich also parallel zum Laufen, Alltag und Walken langfristig unternehmen:

- Rumpfstabilität aufbauen: die Kraft kommt aus der Körpermitte. Dazu gehören neben dem Klassiker Bauch (Gerade und vor allen Dingen schräge Bauchmuskeln) sowie Rücken auch der Schultergürtel und die Hüfte!!
- Die Hüfte muss kraftvoll und beweglich sein. Die Hüfte hilft, das Knie zu stabilisieren und über die Verbindungen der Muskeln (vor allen Dingen außen) das Knie in der richtigen Position zu „halten“.
- Lauf ABC: spezielle Übungen, um die Technik beim Laufen zu verbessern
- Kraftausdauer (Muskeltraining mit mind. 15 Wiederholungen) der Beine trainieren, damit wir den Lauf auch über die Dauer mit der nötigen Bein-/Rumpfkraft sicher durchführen können.

Denke immer daran: Athletiktraining sowie Techniktraining sind gut investierte Zeiten, die dich zu einem besseren Läufer machen, Knieprobleme im Alltag verschwinden lassen und deine Verletzungsanfälligkeit reduzieren!

Für Fragen zum einem individuellen Training oder Kursteilnahme gerne melden

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