Menu

12.01.2017 - 09:01 Uhr

Widerstandstraining einfach gemacht
Jedem ist wahrscheinlich bewusst, dass Kurzhanteln, Langhanteln oder jegliche Form von Gewichten altbewährte Trainingsgeräte bilden. Schließlich sind sie einfach, günstig und multifunktional einsetzbar. Mit der richtigen Übungsauswahl lassen sich somit enorm effektive Trainingsreize setzen und die Fitnessziele schneller erreichen.
Jedoch haben wir nicht immer die Möglichkeit, auf diese Tools zurückzugreifen. Oder würdet ihr eine Langhantel mit Gewichten zum Outdoor-Bootcamp in den Park schleppen?
Ebenso verfügt nicht jedes Studio und jeder Kursraum über ein BodyPump-Set o. ä.
Es wäre doch schön wenn Hanteln kleiner und leichter wären um sie leicht zu transportieren, aber trotzdem einen fordernden Trainingswiderstand zu erzeugen. Und genau hier kommt das Widerstandstraining mit elastischen Bändern ins Spiel.

Jetzt mal unter uns: ich habe diese Art von Trainingsgerät in der Vergangenheit nicht wirklich häufig ins Training integriert –höchstens für Beweglichkeitsübungen oder Skippings mit einem Partner. Aber als Widerstand für Krafttraining haben diese ‚Kautschuk-Dinger‘ bis jetzt bei mir nicht stattgefunden.
Seit die Firma aerobis die neuen alphabands entwickelt hat, habe ich mich gezwungenermaßen mehr mit dem Thema auseinandergesetzt. Das Ergebnis: es wird Zeit, elastische Bänder nicht nur als Unterstützung bei Bodyweight-Übungen zu sehen! Hier sind drei Gründe, warum du Widerstandsbänder unbedingt in dein Training einbauen solltest.

Grund 1: sie sind klein und leicht

Resistance Bands, Assisted Pull-Up-Bands, Powerbands o. a. sind ein ganzes Gym in deiner Tasche. Gerade wenn man unterwegs ist, Outdoor-Training plant oder lediglich einen leeren, schlecht ausgestatteten Kursraum zur Verfügung hat, bilden diese Bänder eine tolle Erweiterung des Trainings. Durch die geringe Größe und das minimale Gewicht sind sie leicht zu transportieren und können nahezu überall verwendet werden. Gleichzeitig können sie aber einen hohen Trainingswiderstand erzeugen. Hat man zusätzlich noch einen Ankerpunkt, ist der Übungsvielfalt praktisch keine Grenze gesetzt.

Grund 2: Training in alle Richtungen

Da sie – im Gegensatz zu Hanteln – nicht auf die Schwerkraft angewiesen sind, sondern den Trainingswiderstand aus sich heraus generieren, bieten sie zudem noch mehr Übungsvielfalt im Hinblick auf Bewegungsrichtungen, ohne dass man sich mit einer Bank behelfen müsste. Muss man beim Bankdrücken die Bank verstellen, um verschiedene Druckrichtungen zu ermöglichen, kann man mit einem Widerstandsband in der gleichen Aufstellung in alle möglichen Richtungen drücken.

Grund 3: Optimale Anpassung an deine Kraftkurve

Außerdem hat das Training besondere Eigenschaften – der Widerstand steigt exponentiell mit der Dehnung an. Diesen Effekt kann man sich zu Nutze machen wenn man zwar einen großen Bewegungsumfang trainieren möchte, die Kraftentwicklung aber am Anfang der Bewegung oder in bestimmten Gelenkwinkeln von Natur aus nicht so groß ist. So ist es einem möglich eine saubere und sichere Bewegung einzuleiten. Wenn man dann in einen Bereich kommt, in dem man aufgrund der besseren Hebelverhältnisse mehr Kraft entwickeln kann, steigt der Widerstand exponentiell an und man setzt die nötigen Reize.
Ähnlich wie ein Langhanteltraining mit Gewichtsketten: je mehr Glieder der Kette auf dem Boden liegen desto leichter ist der Widerstand. Bei einer Kniebeuge wäre das der tiefste Punkt. Sobald man die Beine dann wieder mehr streckt, nimmt das Gewicht der Hantel zusammen mit der Kraftfähigkeit wieder zu.

Abschließend bleibt noch zu erwähnen, dass es leider eine zunehmende Anzahl an Menschen gibt, die auf das Material der klassischen Kautschuk-, bzw. Latex-Bänder allergisch reagieren. Dies sollte man bei der Auswahl der Trainingsmaterialien bedenken. Deshalb sind die alphabands der Firma aerobis aus anti-allergischem und anti-bakteriellem Polyurethan.

Ich kann es einfach nur nochmal betonen: Widerstandsband können deutlich mehr als dich bei Klimmzügen unterstützen. Nutze ihr volles Potential!

Viel Spaß beim Training

Fabien Mpouma
Personal Trainer und Gründer der Kiste
Sportlicher Leiter bei aerobis
Einen Kommentar hinterlassen:
Bitte log Dich hierzu ein.

05.12.2016 - 12:12 Uhr

Kontaktlinsen oder Brille beim Sport

Wenn es um Bewegung geht, stehen Brillen- und Kontaktlinsenträger meistens vor einer neuen Herausforderung. Im Folgenden stellen wir euch einige Optionen vor.
In den meisten Fällen werden Kontaktlinsen favorisiert, da viele Sportarten ohne Einschränkungen oder Vorsichtsmaßnahmen betrieben werden können. Optiker und Augenärzte raten zu weichen Kontaktlinsen, die während des Sports getragen werden sollten. Durch das flexible Material haben diese Modelle eine größere Auflagefläche, womit ein besonders sicherer Halt im Auge gewährleistet wird. Dennoch sind auch harte Linsen tragbar wenn eine intensive Sehkorrektur nötig ist. Die richtige Entscheidung ist maßgeblich davon abhängig an welche Linsenart das Auge im Alltag gewöhnt sind sowie eine Geschmacks- und Abwägungssache, welche überzeugen.
Für den Schwimmsport gibt es allerdings eine eindeutige Empfehlung: hier sollten harte Kontaktlinsen bevorzugt werden da weiche Linsen ein höheres Infektionsrisiko bei (Chlor-)Wasserkontakt darstellen.

Kontaktlinsen vs. Brille: die verschiedenen Vorteile im Überblick

PRO Kontaktlinsen:
  • hoher Tragekomfort ohne Einschränkungen im Sichtfeld
  • leichtes Ein- und Aussetzen
  • schneller Austausch bei Verlust oder Defekten

PRO Brillen:
  • praktisch und flexibel da sie jederzeit auf- und abgesetzt werden kann
  • bei Infektionen des Auges oder Erkältungen kann die Brille durch den sicheren Abstand zum Auge problemlos getragen werden
  • das Auge ist zusätzlich von äußeren Einflüssen wie Zugluft oder Staub geschützt

Bei einem Kaufentscheid von Kontaktlinsen kann zwischen harten oder weichen Linsen gewählt werden. Folgende Eigenschaften zeichnen die weichen Kontaktlinsen aus:
  • hoher Tragekomfort und eine kurze Eingewöhnungszeit aufgrund des biegsamen Hydrogel oder Silikon-Hydrogel
  • verbesserte Sauerstoffdurchlässigkeit durch das Material
  • ununterbrochen tragbar – sogar in der Nacht

Im Gegensatz dazu stehen diese Eigenschaften von harten Kontaktlinsen:
  • gute Sauerstoffversorgung des Auges
  • kostengünstig
  • keine Gefahr der Austrocknung des Auges

Die Entscheidung für die geeigneten Kontaktlinsen sollte nicht vorschnell getroffen werden. Es ist von Vorteil unterschiedliche Linsen hinsichtlich ihrer Eigenschaften und ihres Preis-Leistungs-Verhältnisses zu vergleichen. Eine eingehende Beratung durch Experten sowie das Ausprobieren der verschiedenen Arten sind hierfür zwingend notwendig. Oftmals ist es möglich, harte und weiche Linsen für einen begrenzten Zeitraum Probe zu tragen, um so eine gut fundierte Entscheidung treffen zu können.

Beim Kauf einer Sportbrille ist besonders auf den guten Sitz achtzugeben. Grundsätzlich spielt es keine Rolle ob die Brille als Sehschärfen-Korrektur oder als Sport-Sonnenbrille verwendet wird. Die Hauptsache ist, dass der Sehkomfort und Sitz optimal gewährleistet ist. Eine Beratung durch Experten bzw. Optiker ist in diesem Falle empfehlenswert.

INFO
Kontaktlinsen sind kleine dünne Linsen aus Kunststoff, die vorsichtig auf der Augenoberfläche angebracht sind und somit die herkömmliche Sehhilfe, die Brille, ersetzen. Die Kunststofflinsen liegen nicht direkt auf der Hornhaut des Auges auf, sondern auf dem Tränenfilm, der die Hornhaut des Auges bedeckt. Bei den verschiedensten Seheinschränkungen können Kontaktlinsen zum Einsatz kommen, wie z. B. bei Kurz- oder Weitsichtigkeit sowie bei Alterssichtigkeit und Hornhautverkrümmungen.

Autor des Artikels: Timm Hendrich
Einen Kommentar hinterlassen:
Bitte log Dich hierzu ein.
Du hast einen Artikel für unseren Blog? Schreib uns an: fabian@instructors-united.com.